Mo, 25 Mrz 2024

Nahtlose Effizienz: Die Leistungsfähigkeit von integriertem GIS und SAP

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Die Pfalzwerke Netz AG nutzt das Know-how von VertiGIS, um die Erkennung von Sperrgebieten in Netzbauprojekte einzubinden. 

 „Mit der Integration der Sperrflächenerfassung in die SAP-Oberfläche konnten wir den Prozess vereinheitlichen sowie die Akzeptanz von GIS-Funktionalitäten im Unternehmen erheblich steigern.“ 

Dr. Silvia Schukraft, Leiterin des Geographischen Informationsdienstes bei Pfalzwerke Netz.

Herausforderung

„GIS für Nicht-GIS-Spezialisten“ – so lautet das Motto der Pfalzwerke Netz AG. Damit dieser Slogan auch in die Tat umgesetzt werden kann, wollte der Energieversorger die räumliche Ausdehnung seiner Netzbauprojekte grafisch erfassen und dabei auch die so genannten Sperrgebiete in SAP einpflegen. Sperrflächen definieren Gebiete, in denen Netzbauprojekte geplant sind oder bereits laufen. Diese Gebiete im GIS zu speichern hat mehrere Vorteile: Das Management kann sich über Netzbauprojekte informieren und diese im Zusammenhang betrachten. Zudem können die Sperrflächen automatisch in der Bauauskunft genutzt werden. Sie markieren nämlich Gebiete, für die auf Grund der Bautätigkeit gesondert Auskünfte eingeholt werden müssen. Sie können somit in einen automatischen Workflow für externe Auskunftssuchende integriert werden. 

Die dafür zuständigen Mitarbeitenden verfügen in der Regel weder über einen vollwertigen GIS-Editor-Arbeitsplatz noch über das nötige Know-how, um diesen zu bedienen. Die Möglichkeit, ohne einen vollwertigen GIS-Arbeitsplatz grafische Daten zu erfassen und diese in einen automatischen Workflow zur Auswertung durch die Unternehmensleitung und externe Informationssuchende zu integrieren, wäre für Pfalzwerke Netz ein großer Schritt nach vorne.  

Lösung

Das Versorgungsunternehmen hat bereits bewiesen, dass grafische Daten und Interaktionen in einem SAP-System gespeichert und in die Benutzeroberfläche integriert werden können, und entschied sich daher für VertiGIS Integrator und das SAP-Frontend-Integrationsframework von VertiGIS, um sein Projekt zum Erfolg zu führen. Beide Produkte nutzen Technologien, die auf ArcGIS Server™ basieren und eine vollständige Integration der GIS-Welt in die SAP-Welt ermöglichen.   

Ein Framework, das auf der ArcGIS Server JavaScript API basiert, ermöglicht die Integration von Kartendarstellungen und Funktionselementen in die SAP-Benutzeroberfläche. Sowohl SAP- als auch GIS-Funktionalitäten können in der Oberfläche angesprochen und synchronisiert werden. So verschwinden Systemgrenzen und Systembrüche können vermieden werden. 

VertiGIS Integrator ist das Herzstück der Datenintegration zwischen GIS und SAP. Daten können im Hintergrund auf Basis von standardisierten Protokollen wie iDoc, REST und ODATA synchronisiert werden. Die Synchronisation ist transaktionsgesichert. Der Datentransfer wird stets überwacht und administriert. Damit ist der VertiGIS Integrator ein EAI-Werkzeug (Enterprise Application Integration), das speziell für die Abwicklung langer (GIS) und kurzer (SAP) Transaktionen ausgelegt ist. 

Resultat 

Mit der Front-End-Integration von GIS-Daten in ihre SAP-Benutzeroberfläche kann Pfalzwerke Netz unter anderem folgende Vorteile realisieren:  

  • Erhöhte Arbeitseffizienz – Projektdaten und Bauzonen können nun von einer einzigen Person ohne spezielle GIS-Kenntnisse erfasst werden. Die Daten werden in beiden Datenbanken konsistent gespeichert, Fehleingaben lassen sich leichter vermeiden und die Erfassungszeiten werden deutlich reduziert. 
  • Verbesserte Planung – Das Management kann Netzbauprojekte im Detail studieren und im Kontext betrachten. Sperrgebiete können im Bauinformationssystem automatisch klassifiziert werden, während Bereiche, die zusätzliche Informationen erfordern, schnell identifiziert werden können. 
  • Hervorragende Benutzerfreundlichkeit – Mit der Front-End-Integration von GIS in die SAP-Benutzeroberfläche wurde ein bedeutender Schritt in Richtung einer einfachen und effizienten Benutzerfreundlichkeit zweier wichtiger Unternehmensanwendungen getan.   

Der Erfolg dieser Lösung zeigt das große Potenzial für weitere effiziente Implementierungen in anderen Bereichen. 

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