Verfasst von Greg Brazeau
Director of Sales, Utilities bei VertiGIS

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Schneller Mehrwert bei der Utility Network Migration
Einleitung
Für viele Versorgungsunternehmen stellt sich nicht mehr die Frage, ob sie auf das ArcGIS Utility Network von Esri umsteigen – sondern wie.
Die Vorteile liegen auf der Hand: bessere Transparenz im Netzwerk, höhere Datenintegrität und effizientere Arbeitsabläufe. Dennoch wirkt der Weg dorthin oft herausfordernd. Eine Migration ist komplex. Bestehende GIS-Investitionen müssen weiterhin Nutzen bringen. Und der laufende Betrieb kann nicht pausieren, während neue Systeme eingeführt werden.
Der Handlungsdruck wächst. Esri hat angekündigt, dass User des bisherigen ArcGIS Web AppBuilder nach dem ersten Quartal 2026 keine neuen Anwendungen mehr erstellen, nach dem vierten Quartal 2026 bestehende Anwendungen nicht mehr aktualisieren und nach dem zweiten Quartal 2027 nicht mehr auf bestehende Anwendungen zugreifen können – siehe ArcGIS Web AppBuilder Deprecation. Für Versorgungsunternehmen, die noch auf ältere GIS-Anwendungen setzen, gewinnt die Modernisierungsplanung dadurch zusätzlich an Bedeutung. Dringlichkeit allein macht den Übergang jedoch nicht einfacher.
Die Herausforderung: modernisieren, ohne Bewährtes zu gefährden
Esri ArcGIS bietet die grundlegende GIS-Basis. Doch eine leistungsfähige Datenplattform ist nur ein Teil der Lösung. Teams in Versorgungsunternehmen benötigen zudem praxistaugliche Werkzeuge, damit Planende, Ingenieurinnen und Ingenieure, Außendienstteams und kundennahe Bereiche diese Daten täglich effizient nutzen können.
Genau hier steigt die Komplexität. Versorgungsunternehmen entwickeln häufig individuelle Benutzeroberflächen, konfigurieren spezialisierte Workflows und integrieren GIS in Unternehmenssysteme. Das erhöht die Abhängigkeit von der IT, verlängert Projektlaufzeiten und steigert die Kosten. Gleichzeitig liegt das Fachwissen damit stärker bei einzelnen Personen als in der Software selbst.
Auch die Migration erfordert eine sorgfältige Planung. Laut der Dokumentation von Esri überführt das Werkzeug „Migrate To Utility Network“ bestehende Daten in ein fest definiertes Schema. Datenmapping und die Abstimmung von Schemas sind daher von entscheidender Bedeutung.
Das Ergebnis ist ein bekanntes Spannungsfeld: Versorgungsunternehmen müssen modernisieren und gleichzeitig Kontinuität sicherstellen, Kosten kontrollieren und den täglichen Betrieb unterstützen.
Ein praxisnaher Weg zu Mehrwert
VertiGIS Networks schließt die Lücke zwischen GIS-Daten und operativen Prozessen. Anstatt jeden Workflow von Grund auf neu zu entwickeln, erhalten Versorgungsunternehmen konfigurierbare und branchenspezifische Anwendungen auf Basis von Esri ArcGIS für Strom, Wasser, Gas, Abwasser und Fernwärme.
Teams profitieren von modernen Werkzeugen für Visualisierung, Bearbeitung, Verfolgung von Netzwerken, Analyse und Außendiensteinsätze – bereitgestellt über Web- und Mobile-Anwendungen, die speziell für die Anforderungen von Versorgungsunternehmen entwickelt wurden.
Wichtig dabei: VertiGIS Networks unterstützt Versorgungsunternehmen dabei, ihre Modernisierung bereits vor Abschluss einer vollständigen Utility Network Migration zu starten. Dieser stufenweise Ansatz schafft frühzeitig Mehrwert durch moderne Anwendungen, während bestehende GIS-Investitionen weiterhin genutzt werden. Für Unternehmen, die Modernisierung und Betriebskontinuität miteinander in Einklang bringen müssen, ist dieser Unterschied entscheidend.
Weniger individuelle Entwicklung, mehr Flexibilität
Ein wesentliches Hindernis bei der GIS-Modernisierung ist der Umfang individueller Softwareentwicklung. VertiGIS Networks reduziert diesen Aufwand durch eine leistungsfähige Konfigurationsebene. Workflows, Layouts, Berichtsvorlagen, Rollen, Arbeitsprozesse und Bearbeitungssitzungen lassen sich anpassen, ohne in großem Umfang individuellen Code entwickeln zu müssen.
Dadurch bleibt die Lösung flexibel, auch wenn sich betriebliche Anforderungen verändern. Gleichzeitig sinkt die Abhängigkeit von spezialisierten Entwicklungsressourcen, was insbesondere für kleine und mittelgroße Versorgungsunternehmen von Vorteil ist. Modernisierung sollte nicht erst ein großes internes Entwicklerteam erfordern, bevor operative Teams davon profitieren können.
Vernetzte Workflows über Außendienst, Büro und Unternehmenssysteme hinweg
Die Arbeit von Versorgungsunternehmen lebt von einer reibungslosen Zusammenarbeit. Außendienstteams, Ingenieurinnen und Ingenieure, Planende, Asset Teams und kundennahe Bereiche benötigen gleichermaßen verlässliche Informationen.
VertiGIS Networks bietet eine einheitliche Web- und Mobile-Erfahrung einschließlich Online- und Offline-Workflows für den Außendienst. Darüber hinaus integriert sich die Lösung in Unternehmenssysteme wie SAP und SAP S/4HANA. Durch die Synchronisierung von GIS- und Asset-Daten lassen sich doppelte Dateneingaben vermeiden, die Abstimmung verbessern und fundiertere Entscheidungen in Planung, Bau, Störungsmanagement, Instandhaltung und Erneuerung unterstützen.
Schnellere Wertschöpfung
Modernisierungsprogramme geraten häufig aufgrund langer Einführungszyklen und komplexer Abstimmungsprozesse ins Stocken. VertiGIS Networks unterstützt SaaS-, On-Premises- und hybride Bereitstellungsmodelle. Zudem ist VertiGIS Esri ArcGIS Cloud Services Specialty Partner und unterstützt damit eine schnellere, Cloud-optimierte Bereitstellung.
Das Ergebnis ist ein praxisnaher Weg zur Modernisierung: Arbeitsabläufe verbessern, die Voraussetzungen für Utility Network schaffen und bessere Ergebnisse erzielen – ohne auf den Abschluss eines umfassenden Transformationsprogramms warten zu müssen.
Mit VertiGIS Networks können Versorgungsunternehmen:
- Utility Network mit einem stufenweisen Ansatz und minimalen Betriebsunterbrechungen einführen
- Den Bedarf an individueller Anwendungsentwicklung reduzieren
- Außendienst- und Innendienstteams eine konsistente Web- und Mobile-Erfahrung bereitstellen
- Die Abstimmung zwischen GIS und Unternehmenssystemen verbessern
- Asset-Lifecycle-Workflows von der Planung bis zur Instandhaltung unterstützen
- Die Wertschöpfung von Modernisierungsprogrammen beschleunigen
- Den Nutzen bestehender Esri ArcGIS Investitionen erweitern
Modernisierung muss nicht warten
Der Wechsel zu Utility Network ist wichtig. Er sollte jedoch kein Hindernis für Fortschritt sein. VertiGIS Networks unterstützt Sie mit einem praxisorientierten Ansatz auf Basis von Esri ArcGIS und konfigurierbaren, branchenerprobten Anwendungen. Modernisieren Sie Ihre Workflows, vernetzen Sie Teams und erzielen Sie schneller operativen Mehrwert.
Unabhängig davon, ob Sie bereits heute für Utility Network bereit sind oder sich noch in der Planungsphase befinden: Sie können den nächsten Schritt gehen, ohne eine umfassende und belastende Komplettmigration durchführen zu müssen. Genau darin liegt die Chance – ein klarerer und besser beherrschbarer Weg zu modernen Betriebsabläufen.
Erfahren Sie, wie VertiGIS Networks Ihr Versorgungsunternehmen bei der Modernisierung von Workflows und der Vorbereitung auf die Einführung von Utility Network unterstützen kann.
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