Di., 21 Apr. 2026

Hunter Water modernisiert sein Versorgungsnetz-Management

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Wie ein benutzerfreundliches Web-GIS den vollen Nutzen des Esri Utility Network erschließt 

Zusammenfassung 

Hunter Water hat den Zugriff auf seine Versorgungsnetzdaten modernisiert, indem das Unternehmen vom bisherigen Esri Geometric Network auf das Utility Network Model umgestiegen ist und zusätzlich VertiGIS Networks mit Unterstützung von Woolpert eingeführt hat. Während das neue Datenmodell erweiterte Netzfunktionen bereitstellt, bietet VertiGIS Networks die intuitive webbasierte Oberfläche, die Kunden benötigen, um komplexe Infrastrukturen ohne GIS-Spezialkenntnisse zu visualisieren, zu analysieren und abzufragen. 

Das Ergebnis ist eine deutlich effizientere und besser zugängliche GIS-Umgebung, die Arbeitsabläufe vereinfacht, den Kundenservice verbessert und eine skalierbare Grundlage für die zukünftigen betrieblichen und technologischen Anforderungen von Hunter Water schafft.

Einleitung 

Hunter Water mit Sitz rund zwei Stunden nördlich von Sydney ist eines der größten Wasserunternehmen Australiens. Das Unternehmen versorgt über 600.000 Menschen und Betriebe in der Region Lower Hunter in New South Wales mit Trinkwasser und kümmert sich um Abwasser, Wasseraufbereitung und Niederschlagswasser.

Die Herausforderung

Bei Hunter Water ist GIS ein zentrales System zur Erfassung, Verwaltung und Analyse der Wasserinfrastruktur und unterstützt damit Betrieb, Wartung und Planung. Über viele Jahre hinweg wurden die GIS-Daten mit dem Geometric Network Modell verwaltet, einem grundlegenden Ansatz zur Darstellung und Analyse der Konnektivität und Fließbeziehungen von Versorgungsnetzen auf Basis einfacher Objektverknüpfungen. 

Mit dem Utility Network Data Model (UNM) von Esri wurde jedoch ein deutlich moderneres System eingeführt, das komplexe Versorgungsnetze realistischer abbildet. Es bietet unter anderem echte Netzwerk-Konnektivität, dynamische Netzverfolgung, regelbasierte Validierung, hohe Skalierbarkeit sowie umfassende Unterstützung für Web- und Mobile-Anwendungen. Im Rahmen seines GIS-Transformationsprojekts migrierte Hunter Water daher vom Geometric Network auf das heute als Industriestandard geltende Utility Network Model. 

Trotz der leistungsfähigen neuen Datenstruktur benötigten die Kunden eine einfache und intuitive Möglichkeit, um auf die Informationen zuzugreifen und sie gezielt abzufragen. Gesucht war eine sofort einsatzfähige Lösung mit einer konfigurierbaren Web-Kartenanwendung, die sowohl Netzverfolgung als auch erweiterte Abfragen unterstützt.

Die Lösung

Um diese Anforderungen zu erfüllen, arbeitete Hunter Water mit Woolpert zusammen, dem australischen Vertriebs- und Implementierungspartner von VertiGIS. Gemeinsam wurden die funktionalen Anforderungen, die Entwicklungsphasen und die Arbeitsabläufe für eine webbasierte GIS-Lösung auf Basis von VertiGIS Networks definiert. 

VertiGIS Networks ist eine konfigurierbare Webanwendung, die speziell für die Integration mit dem Esri Utility Network entwickelt wurde. Sie stellt eine benutzerfreundliche Oberfläche bereit, über die Kunden Versorgungsnetze einfach visualisieren, verfolgen und abfragen können, ohne tiefgehende GIS-Kenntnisse oder komplexe Desktop-Software zu benötigen. 

Einfach gesagt unterstützt VertiGIS Networks Wasser-, Strom-, Gas- und Telekommunikationsunternehmen dabei, ihre Netzdaten effizienter zu nutzen. Typische Anwendungen sind das Nachverfolgen von Flüssen im Netz, das Identifizieren betroffener Bereiche bei Störungen oder Wartungen, das Anzeigen verbundener Objekte wie Ventile, Zähler und Leitungen sowie das schnelle Durchführen von Netzabfragen über eine intuitive Oberfläche. 

Die Lösung ist besonders wertvoll für Außendienstteams, Planende und Kundenservicemitarbeitende, da sie ortsunabhängig über Desktop, Tablet und Smartphone auf aktuelle Netzinformationen zugreifen können. Woolpert und Hunter Water begleiteten den Entwicklungsprozess eng, um eine termingerechte und budgetkonforme Umsetzung sicherzustellen.

Das Ergebnis

Die Einführung von VertiGIS Networks bei Hunter Water brachte mehrere zentrale Vorteile: 

Die Benutzeroberfläche ist nun deutlich intuitiver, sodass auch Kunden ohne spezielle technische GIS-Kenntnisse problemlos mit komplexen Netzdaten arbeiten können. Arbeitsabläufe wurden spürbar effizienter, da Prozesse automatisiert und manuelle Abfragen oder Netzanalysen deutlich reduziert wurden. Gleichzeitig verbessert sich der Kundenservice, da Anfragen und Störungen mithilfe von Netzverfolgung und Analysefunktionen schneller und präziser bearbeitet werden können. Darüber hinaus ist die Lösung flexibel erweiterbar und lässt sich leicht an zukünftige Anforderungen anpassen. 

Eine integrierte Darstellung des Versorgungsnetzes, die Wasser- und Abwasserinfrastruktur, zentrale Anlagen sowie deren vernetzte Beziehungen zeigt. (Bild mit freundlicher Genehmigung von Woolpert) 
Eine Gesamtübersicht des Versorgungsnetzes über einem Luftbild, die die räumliche Ausdehnung der Wasser- und Abwasserinfrastruktur veranschaulicht. (Bild mit freundlicher Genehmigung von Woolpert)

Fazit 

Mit der Einführung von VertiGIS Networks konnte Hunter Water seine GIS-Prozesse erheblich optimieren und sowohl die betriebliche Effizienz als auch den Kundenservice verbessern. Die Lösung bietet eine flexible und skalierbare Plattform, die das Unternehmen bei seinem weiteren Wachstum und der technologischen Weiterentwicklung unterstützt. 

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