VertiGIS Whitepaper liefert Orientierung zu NIS-2 und resilienten Betriebsmodellen
Der jüngste Cyberangriff auf die rumänische Kataster- und Grundbuchbehörde hat erneut verdeutlicht, wie kritisch der Schutz von Geobasisdaten für die öffentliche Verwaltung ist. Bei dem Angriff waren zentrale IT-Systeme zeitweise nicht verfügbar, wodurch landesweit Grundstücks- und Immobilientransaktionen erheblich beeinträchtigt wurden. Unabhängig von einzelnen Vorfällen stehen insbesondere die Vermessungs- und Katasterverwaltungen auf Landes- und Kommunalebene vor der Aufgabe, Geobasisdaten und die zugrunde liegenden Fachverfahren und IT-Systeme nachhaltig abzusichern. Das Whitepaper „IT-Sicherheit und Basisabsicherung für Geobasisdaten“ von VertiGIS fasst relevante Anforderungen zusammen und gibt Anregungen für die Weiterentwicklung von Sicherheits- und Betriebsmodellen.
Geobasisdaten bilden die Grundlage zahlreicher Fachverfahren und gehören zu den zentralen Informationsressourcen der öffentlichen Verwaltung. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an ihren Schutz. Vorgaben wie die NIS-2-Richtlinie und BSI-Grundschutzstandards erhöhen den Handlungsdruck auf Vermessungs-, Kataster- und Geoinformationsverwaltungen. Hinzu kommen steigende Erwartungen an Verfügbarkeit, Resilienz und digitale Souveränität.
Informationssicherheit kann damit nicht mehr ausschließlich als technische Aufgabe verstanden werden. Entscheidend sind zunehmend ganzheitliche Sicherheits- und Betriebskonzepte, die neben präventiven Maßnahmen auch den Umgang mit Störungen und Krisensituationen berücksichtigen. Dazu gehören resiliente Infrastrukturen, Redundanzkonzepte sowie klar definierte Wiederanlauf- und Notfallprozesse.
Das Whitepaper von VertiGIS beleuchtet die wichtigsten regulatorischen Rahmenbedingungen und zeigt auf, welche Handlungsfelder für den sicheren Betrieb geodatenbasierter Fachverfahren an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig werden moderne Betriebsmodelle vorgestellt, die Verwaltungen dabei unterstützen können, steigende Sicherheitsanforderungen trotz begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen umzusetzen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf standardisierten und skalierbaren Betriebsansätzen. Diese können dazu beitragen, Risiken zu reduzieren, Betriebsprozesse zu vereinfachen und die langfristige Verfügbarkeit geodatenbasierter Lösungen sicherzustellen. In diesem Zusammenhang können auch cloudbasierte Betriebsmodelle wie die LM Cloud als Teil eines ganzheitlichen technischen und organisatorischen Sicherheitskonzepts verstanden werden.
Mit dem Whitepaper möchte VertiGIS die aktuelle Diskussion über zukunftsfähige Sicherheits- und Betriebskonzepte für Geodateninfrastrukturen weiter vorantreiben und insbesondere Vermessungs- und Katasterverwaltungen bei der strategischen Ausrichtung ihrer Fachverfahren, IT-Systeme und Betriebsmodelle unterstützen.
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